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Informationen und Geschichten aus dem Alltag einer Pflegesachverständigen

Archiv für Januar 2008

Freiheit für Demente durch kleines Ortungsgerät

Verfasst von Heike am 31. Januar 2008

Oft haben Menschen mit Demenz einen hohen Bewegungsdrang. Leider fehlt es ihnen aber auch am Orientierungsvermögen. Das heißt, es kann passieren, dass Demenzkranke nicht mehr nach Hause finden, wenn sie die Wohnung unbeobachtet verlassen.
Manche pflegenden Angehörige wissen sich nicht anders zu helfen, als den Demenzerkrankten in der Wohnung einzuschließen, damit er diese nicht ohne Begleitung verlassen kann.

Denn wenn ein von Demenz betroffener Senior spurlos verschwindet, ist die Panik groß. Die meisten werden erst nach Suchaktionen der Angehörigen, Polizei und Hilfskräften gefunden. In Einzelfällen werden sie leider nicht früh genug gefunden.

Mit Neo ist ein Ortungsgerät auf den Markt gekommen, das helfen kann. Es ist klein wie ein Handy und kann leicht mitgenommen bzw. mitgegeben werden, z. B. in der Hosen- oder Jackentasche.
Mit Hilfe des Gerätes kann die Position des „Trägers“ über das Internet präzise bestimmt oder über ein Handy eingegrenzt werden. Die Ortung ist auch dann möglich, wenn sich der Gesuchte in einem geschlossenen Gebäude befindet. Dabei soll der Neo bis auf 1 Meter genau sein.

Weitere Informationen erhalten Sie HIER.

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Fernsehtipp: Demenz – Hoffen auf Heilung

Verfasst von Heike am 30. Januar 2008

In den kommenden 30 Jahren wird sich die Zahl der an Alzheimer erkrankten Menschen von heute 15 Millionen weltweit verdoppeln, da die Lebenserwartung – besonders in den Industrienationen – steigt.
Eine kaum lösbare Aufgabe für unser Gesundheitssystem.
Sehen Sie auf Phoenix welche Medikamente und Impfstoffe Wissenschaftler entwickeln. Sie sind davon überzeugt, dass ihre Entwicklungen das Potenzial haben, die heute noch unheilbare Krankheit zu therapieren.

Die Sendung berichtet auch über Visionen, die soziale Institutionen und Selbsthilfegruppen entwickelt haben, um Menschen mit Demenz besser zu verstehen und sie auf ihrem schweren Weg zu begleiten.

Merken Sie sich diese Sendung vor!
Sie kommt am Samstag, den 02.02., auf Phoenix: Magazin / Mensch / Gesundheit von 16:15 – 17:00 Uhr.

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Polnische Frauen als Betreuerinnen

Verfasst von Heike am 29. Januar 2008

Wenn die alten Eltern nicht mehr alleine leben können, und eine Betreuung rund um die Uhr brauchen, gibt es 2 Möglichkeiten: Die belastende Betreuung Zuhause oder eine Einzug ins Heim.

Die meisten alten Menschen wollen aber nicht ins Heim. Das kann mit deutschen Pflegekräften nur selten finanziert werden.
Mit Pflege- und Haushaltskräften aus Osteuropa lässt sich das eher realisieren. Die ZDF-Sendung 37 Grad zeigt in dem Film „Ein Engel für Opa“ legale Lösungsversuche von Familien. Ein eindrücklicher Film, der sich auch mit den Problemen dieser Lösung beschäftigt.

Zum Film: Ein Engel für Opa

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Das Personengebundene Pflegebudget

Verfasst von Heike am 28. Januar 2008

Das Personengebundene Pflegebudget (PGB) wird im Rahmen der Experimentierklausel des § 8 Abs. 3 SGB XI in 7 Regionen mit etwa 1.000 freiwillig teilnehmenden Pflegebedürftigen seit Oktober 2004 für etwa 4 Jahre erprobt.

Anders als die Geldleistung (§ 37 SGB XI) erhält der Pflegebedürftige gemäß Pflegestufe I-III das PGB in Höhe der Pflegesachleistung zu 100 % ausgezahlt. Bisher ist die Auszahlung der Pflegesachleistung im Rahmen des Persönlichen Budget für Behinderte nur in Form von Gutscheinen möglich.

Hinsichtlich der Verwendung stellt das PGB einen Zwitter aus bisheriger Geld- und Sachleistung dar. Neben den bisher als Sachleistung bezogenen so genannten Verrichtungen gemäß § 14 SGB XI kommen auch alle anderen Leistungen mit Pflegebezug in Betracht.
Konkret können aus dem Budget Leistungen wie Einkaufen, die Wohnung reinigen, Vorlesen sowie die Begleitung auf Spaziergängen und Besorgungen – gemäß Hilfeplan – finanziert werden.
Der Nachweis des Pflegebezugs unterscheidet das PGB von der reinen Geldleistung (Pflegegeld) ohne Zweckbindung.

Die Quelle und weitere Informationen zu diesem Modellprojekt finden Sie hier: www.pflegebudget.de

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