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Archiv für März 27th, 2008

Gymnastik und gesunde Kost helfen Parkinson-Kranken

Verfasst von Heike am 27. März 2008

Die sogenannte “Schüttellähmung” ist eine Krankheit des Zentralen Nervensystems. Hauptanzeichen sind Ruhezittern, Muskelstarre und verlangsamte Bewegungen. Zwar ist die chronische Krankheit nicht heilbar. Betroffene können ihre Beschwerden jedoch lindern - z. B. durch Medikamente, regelmäßige Bewegung, Krankengymnastik, Entspannungsübungen und eine ballaststoffreiche Kost.

Tipps für Erkrankte:

  • Regelmäßig bewegen
    Mäßig, aber regelmäßig - nach diesem Grundsatz sollten sich Parkinson-Kranke möglichst viel bewegen, z. B. therapeutisches Schwimmen zur Verbesserung von Koordinationsfähigkeit und Gleichgewicht, tägliche Krankengymnastik, Entspannungsübungen.
  • Bei Schluck- oder Sprachstörungen, sollten Sie sich von einem Sprachtherapeuten behandeln lassen.
  • Ballaststoffreich essen
    Eine ausgewogene Kost mit vielen Ballaststoffen, also viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Kartoffeln, kann häufige Symptome wie Verstopfung und Völlegefühl lindern.
    Besonders empfehlenswert sind Weizenkleie, Leinsamen und Backpflaumen. Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind zumeist besser als wenige üppige.
  • Ausreichend Trinken
    Mindestens zwei Liter täglich trinken, am besten Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees.

Weitere Infos über Parkinson erhalten Sie bei dem Kompetenznetz Parkinson.

Hinweis: Am 11. April ist Welt-Parkinsontag. Eine breite Öffentlichkeit soll auf die neurologische Erkrankung aufmerksam gemacht werden. Dabei wird auch an den englischen Arzt und Apotheker James Parkinson erinnert, nach dem die Krankheit benannt ist.

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