Mich erreichte die Bitte, den folgenden Text hier im Blog zu veröffentlichen. Das tue ich natürlich gerne, denn alles, was zu etwas Gutem führen könnte, möchte ich auch unterstützen, wenn es im Rahmen meiner Möglichkeiten liegt.
Die Projektgruppe Hep-Hilfe ist auf der Suche nach Mitgliedern.
Hier also ihr Aufruf, sich zu melden:
Wir stehen mächtig auf dem Schlauch und benötigen dazu Eure Hilfe
Es gibt viele Probleme die unbekannt sind und viele Menschen die übersehen werden. Das sind oft Menschen, die sich nicht mehr äußern können und wegen ihrer Behinderung ins Abseits geraten. Auch diese Menschen wollen selbstbestimmt leben.
Einen guten Einblick in die Denkweise von Behinderten bietet folgendes Interview:
Interview mit Peter R., dem behinderten Schauspieler und Bundesvorsitzenden der Gesellschaft für Ol-Erkrankte (Glasknochen-Erkrankung)
R: Es gibt keine generelle Aussage über ein glückliches Leben. Es gibt Menschen, die mit ihrer Behinderung sehr gut zurechtkommen, andere tun dies nicht. Man kann nicht sagen, das ist eine schwere Behinderung, deshalb ist das Leben weniger lebenswert für diese Menschen.
Die Art und Weise, wie ein Mensch mit Behinderungen angenommen wird, wirkt sich auf sein Leben aus. Sicher gibt es Bedingungen, die für die Betroffenen und Ihre Angehörigen sehr schwer zu tragen sind.
Frage: In den letzten Jahren hat man mehr für Menschen mit Behinderung getan. Öffentliche Einrichtungen werden mit Rampen ausgestattet, es gibt Behindertenparkplätze. Was ist Ihre größte Sorge?
R: Meine größte Sorge sind die Menschen mit schwersten Behinderungen, die immer stärker ins Abseits geraten. Die Toleranz gegenüber leistungsfähigen Menschen mit Behinderungen ist größer geworden. Man sagt, warum sollen die nicht in die Regelschule gehen oder auf dem Arbeitsmarkt einen Platz finden?
Nicht geändert, vielleicht noch verschärft, hat sich die Ablehnung gegenüber solchen Menschen, die absolut auf die Hilfe anderer angewiesen sind…
Es gibt auch weitere Probleme. Unsere Fragen an Euch:
Welche Probleme fallen Euch in Eurem Alltag als Gesunde oder Behinderte immer wieder auf? Wo herrschen Eurer Ansicht nach, noch weitere Mängel in Bezug auf die Selbstbestimmung von Behinderten?
Fragen mit denen wir uns in der Projektgruppe „Empowerment” beschäftigen, sind:
- Was möchten wir mit dem Projekt erreichen?
- An wen richten wir uns mit dem Projekt?
- Welchen Umfang soll oder kann das Projekt haben?
- Was können wir zu dem Projekt beitragen?
All dies und noch viel mehr möchten wir HIER mit Euch besprechen. Wer Interesse hat der Projektgruppe beizutreten, kann sich melden und ist herzlich willkommen.
Bis hoffentlich bald, Euer
Micha, im Namen des HEP-Hilfe Teams

