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Informationen und Geschichten aus dem Alltag einer Pflegesachverständigen

Archiv für Juli 2008

Die Pflegereform hilft auch Kindern

Verfasst von Heike am 31. Juli 2008

Die üblichen Pflegeheime und Kurzzeitpflegeeinrichtungen sind für die Pflege und Betreuung von behinderten Kindern in der Regel nicht geeignet. Deshalb konnte der Anspruch auf Kurzzeitpflege bisher von pflegebedürftigen behinderten Kindern kaum genutzt werden.

Mit der Pflegereform wurde, im Interesse pflegebedürftiger behinderter Kinder und ihrer Familien, ein neuer Anspruch auf Kurzzeitpflege eingeführt:

Pflegebedürftige behinderte Kinder unter 18 Jahren können jetzt die Kurzzeitpflege auch in von den Pflegekassen nicht zugelassenen, aber dennoch geeigneten Einrichtungen nutzen, z. B. in Einrichtungen der Hilfe für behinderte Menschen.

Familien hatten bisher zur Entlastung im häuslichen Bereich den Anspruch auf Verhinderungspflege. Jetzt besteht zusätzlich der Anspruch auf Kurzzeitpflege.

Den pflegebedürftigen behinderten Kindern und ihren Familien wird damit eine neue Finanzierungsmöglichkeit eröffnet, damit sie z. B. Betreuungsplätze, die von Behindertenwohnheimen in den Ferien angeboten werden, nutzen können.
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Was für den Erhalt geistiger Fitness wirklich wichtig ist

Verfasst von Heike am 30. Juli 2008

Einfache, schnelle Rechenaufgaben, Vorlesen oder Gedächtnisaufgaben sind das beste Training für das Gehirn. Intensives Nachdenken und die Lösung schwieriger und komplexer Aufgaben dagegen sind weniger wichtig.
Es kommt also darauf an, dem Gehirn immer neue Aufgaben zu stellen. Nur Langeweile mag es nicht.

Gehirnzellen sterben von Geburt an ab, daran können wir nichts ändern. „Die einzelne Zelle ist aber nicht so wichtig„, sagt Professorin Isabella Heuser, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Universitätsklinik Charité im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. „Die entscheidende Rolle beim Denken spielen die Lücken zwischen ihnen, die Synapsen.“

Synapsen verbinden die einzelnen Zellen und sorgen für den Informationstransport zwischen ihnen. Je mehr Nachrichten hin und her rasen, umso leistungsfähiger wird das System. Das wird auch vom Alter nicht außer Kraft gesetzt.

Tipp: Gewohntes auf den Kopf stellen ist ein besonders effektives Training für das Gehirn. Das macht das Denken flexibler, jede neue Erfahrung ist Training für das Gehirn.

Quelle: Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber" 7/2008

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Sie wissen noch nicht wohin in den Urlaub?

Verfasst von Heike am 29. Juli 2008

Nun dann, kommen Sie doch einfach mal nach Aachen. Hier ist (momentan) nicht nur gutes Wetter. Nein, Aachen hat seinen Touristen neben einer wunderschönen Altstadt und direkter Nähe zu Belgien und Holland noch viel mehr zu bieten.

Denn Aachen ist nicht nur die westlichste Großstadt Deutschlands, nein wir halten hier so einige Deutschland-Rekorde:

  • Der Aachener Dom wurde als erstes Bauwerk in die Weltkulturerbe-Liste der Unesco aufgenommen.
  • Wir haben das älteste technische Bodendenkmal (am Lousberg).
  • Mit 348 Personen pro Kneipe haben wir die höchste Kneipendichte.
  • Aachen iszt eine der grünsten Städte. 60 % der Fläche wird land- und forstwirtschaftlich genutzt.
  • Wir sind hier im Besitz des einen von 2 Jugendstilbädern in Deutschland (Elisabethhalle).
  • Mit dem Schwertbad haben wir das älteste Bad (1386) in Deutschland.
  • In Aachen gibt es die heißesten Quellen Mitteleuropas (74,3 °C).
  • Aachen gehört neben Rom und Santiago di Compostela zu den 3 wichtigsten Pilgerstätten.
  • Unser internationales Zeitungsmuseum gilt als das größte der Welt.
  • Das CHIO wurde mehrfach zum schönsten Reit- und Springturnier gewählt.
    Quelle: Aachener Nachrichten vom 26.07.2008

Sind das keine Gründe, hier einen oder mehrere Urlaubstage zu verbringen?
Tja, wer nicht kommt, verpasst einfach was. Denn es gibt ja auch noch römische Ausgrabungen und gute Restaurants, wir sind die süsseste Ecke mit Werksverkauf von Lindt, Zentis…

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Verpackungsterror bei Medikamenten und kein Umweltschutz

Verfasst von Heike am 28. Juli 2008

Ich habe von meinem Arzt 100 Tabletten eines Medikamentes verschrieben bekommen. Da ich dieses Medikament regelmäßig erhalte, rechnete ich in der Apotheke mit einer einzelnen Pappschachtel, in der sich dann eben diese 100 kleinen Tabletten – in 10 Bliestern verpackt – befinden.

Doch der Apotheker überreichte mir 5 Packungen mit jeweils 20 Tabletten. Auf meine Frage, was das denn solle, meinte er: Das hat mit den Krankenkassenverträgen zu tun. Die Tabletten in der Einzelpackung werden von Ihrer Kasse nicht mehr komplett bezahlt. Dieses Produkt aber schon. Der Hersteller hat allerdings nur kleine Packungen, keine 100er….

Okay, damit die Kasse Geld sparen kann, muss ich als Versicherte eine wahre Verpackungsflut in Kauf nehmen: 5 Pappschächtelchen und 5 recht lange Beipackzettel. – Ach ja, und 2 Jahre kürzer haltbar, als die Tabletten, die ich noch Anfang des Jahres vom anderen Hersteller, in einer einzigen Verpackung erhalten habe….

Tja, liebe Kasse, dann spar mal schön! Papier ist ja jetzt Rohstoff und wird jetzt auch gehandelt. Damit kurbelst Du, liebe Kasse, die Wirtschaft an. Das gibt dann neue Arbeitsplätze mit neuen Versicherten.

Wenn, aber nur wenn ich die 5 Pappschachteln auch wirklich im Altpapier entsorge… – Ich werde es tun. Wegen der Arbeitsplätze und der Umwelt und den Nachkommenden und weil ich das immer tue….

Verstehen allerdings, kann ich das mit den 5 Packungen irgendwie nicht!

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