Was für den Erhalt geistiger Fitness wirklich wichtig ist
Verfasst von Heike am 30. Juli 2008
Einfache, schnelle Rechenaufgaben, Vorlesen oder Gedächtnisaufgaben sind das beste Training für das Gehirn. Intensives Nachdenken und die Lösung schwieriger und komplexer Aufgaben dagegen sind weniger wichtig.
Es kommt also darauf an, dem Gehirn immer neue Aufgaben zu stellen. Nur Langeweile mag es nicht.
Gehirnzellen sterben von Geburt an ab, daran können wir nichts ändern. „Die einzelne Zelle ist aber nicht so wichtig“, sagt Professorin Isabella Heuser, Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Universitätsklinik Charité im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber”. „Die entscheidende Rolle beim Denken spielen die Lücken zwischen ihnen, die Synapsen.”
Synapsen verbinden die einzelnen Zellen und sorgen für den Informationstransport zwischen ihnen. Je mehr Nachrichten hin und her rasen, umso leistungsfähiger wird das System. Das wird auch vom Alter nicht außer Kraft gesetzt.
Tipp: Gewohntes auf den Kopf stellen ist ein besonders effektives Training für das Gehirn. Das macht das Denken flexibler, jede neue Erfahrung ist Training für das Gehirn.
Quelle: Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber" 7/2008


Monika Hauschildt sagte
Hallo,
ich arbeite als Altenpflegerin in einem Seniorenwohnheim.
Schwerpunkt, Dementkranke . Wir haben einige Bewohner, die fast blind sind und
schwer hörgeschädigt. Ist es trotzdem sinnvoll, die Möbel im Wohnraum öfter umzustellen,
nur weil er dann ” schöner ” aussieht?
Gruß
M.Hauschildt
Heike sagte
Hallo Frau Hauschildt,
bei Sehbehinderten sollte man die Umgebung möglichst so lassen, wie sie ist, damit sie sich auch gut zurecht finden. – Das gilt übrigens auch für Demenzerkrankte.
Freundliche Grüße
Heike Bohnes