Verfasst von Heike am 25. Juni 2008
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat am 6. Juni 2008 den Widerruf der Zulassung für alle Clobutinol-haltigen Arzneimittel angeordnet.
Damit wurde eine entsprechende Entscheidung der Europäischen Kommission umgesetzt. Bereits seit dem 31.08.2007 ruhte die Zulassung und das Inverkehrbringen von Clobutinol-haltigen Arzneimitteln wurde ausgesetzt (siehe dazu auch HIER mit Link zu umfassender Medikamentenliste).
Der Wirkstoff ist in verschiedenen Formen wie etwa Saft, Tropfen und Dragees. In Deutschland sind unter anderem die Präparate:
- Silomat (nicht betroffen sind die Silomat-Lutschpastillen mit einem anderen Wirkstoff),
- Hustenstiller-ratiopharm Clobutinol,
- Hustenstiller STADA,
- Tussed,
- Rofatuss und
- Nullatuss
vom Verbot betroffen. Weitere Informationen erhalten Sie HIER.
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Verfasst von Heike am 23. Mai 2008
Die Gewerkschaften ver.di und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund schlagen Alarm: Durch die Streichung zehntausender Stellen in den deutschen Krankenhäusern werde zunehmend die Sicherheit und Versorgung der Patienten gefährdet, so ver.die.
Die Dienstleistungs- und die Ärztegewerkschaft forderten deshalb in Berlin eine grundlegende Reform der Klinikfinanzierung. Es soll mehr Geld für die Krankenhäuser geben.
Nur in der Pflege seien von 1996 bis 2006 rund 50.000 Stellen abgebaut worden. Dies, obwohl die Zahl der Behandlungsfälle um mehr als 600.000 auf fast 17 Millionen angestiegen sei, teilte ver.di mit.
Im Juni soll eine bundesweite Kampagne starten
Gemeinsam mit den Arbeitgebern fordern die Gewerkschaften, dem Personalabbau durch zusätzliche Finanzmittel für die Kliniken entgegen zu wirken.
Rudolf Henke (Chef des Marburger Bunds) kritisierte, dass Preissteigerungen, Inflation und die Mehrwertsteuererhöhung nicht in den staatlich reglementierten Preisen für Krankenhausleistungen berücksichtigt sei.
Nach bundesweiten Mahnwachen und Informationsveranstaltungen soll es im Herbst eine große Demonstration in Berlin geben.
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Verfasst von Heike am 6. Mai 2008
Wenn Sie Fragen zum Kostenvoranschlag Ihres Zahnarztes haben oder zu einer individuellen Gesundheitsleistung, die Ihnen ein Facharzt anbietet, ist guter Rat oft schwer zu bekommen. Hier hilft die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD).
Sie informiert und unterstützt bundesweit neutral und unabhängig Patienten bei gesundheitsrelevanten Themen.
Mit der Beratung soll auch die Eigenverantwortung von Patienten gestärkt werden. Die Beratung unterliegt deshalb keinen inhaltlichen Vorgaben von Dritten wie z. B. Krankenkassen oder Ärzten. Im Zentrum stehen die Fragen und Probleme der ratsuchenden Patienten.
In bundesweit 22 regionalen und mehreren überregionalen Beratungsstellen sowie über ein Beratungstelefon finden Ratsuchende kompetente Hilfe und Beratung. Ein Team von fachkundigen Beratungskräften steht für:
- Informationen und weiterführende Hinweise zum Thema Gesundheit,
- Beratung in gesundheitsrechtlichen Fragen und für
- Auskünfte über ergänzende (regionale) Angebote der Gesundheitsversorgung
zur Verfügung.
Das Beratungstelefon ist Montags bis Freitags von 10:00 - 18:00 Uhr unter der Telefonnummer: 01803 - 11 77 22 erreichbar.
(9 ct / Min. aus dem dt. Festnetz, abweichende Preise bei Mobiltelefon)
In der UPD haben sich 3 Partner zusammengeschlossen:
- Sozialverband VdK Deutschland e.V.
- Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
- Verbund unabhängige Patientenberatung e.V.
Die Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen fördern die UPD in einem Modellvorhaben nach § 65 b SGB V. Diese Finanzierung ermöglicht eine kostenfreie persönliche Beratung in 22 regionalen Beratungseinrichtungen in allen Bundesländern sowie die Einrichtung von mehreren überregionalen Beratungsstellen zu speziellen patientenrelevanten Themen.
Das Modellprojekt läuft bis Ende des Jahres 2010.
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Verfasst von Heike am 20. November 2007
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer stoppt weltweit den Verkauf seines umstrittenen Medikaments Trasylol. Das bei Herzoperationen eingesetzte Mittel könnte einer Studie zufolge zum Tod des Patienten führen.
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